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Jetzt braucht der Kleine erst mal Zeit und Ruhe, sich umzuschauen und alles zu beschnüffeln. Je nach Temperament wird er sein zukünftiges Heim entweder neugierig oder vorsichtig und schüchtern entdecken. Zeigen Sie Ihrem Hund alle Räume, die er später betreten darf, Futter- und Schlafplatz und den Garten, wenn Sie einen besitzen. Doch übertreiben Sie nicht - eine allzu laute, stürmische Begrüßung durch Kinder, Freunde und Verwandte würde den Hund nur ängstigen. Die ersten Tage daheim Hat sich die erste Aufregung gelegt, ist Essenszeit. Nun fühlt sich der Hund in Ihrer Familie gleich ein bißchen mehr zu Hause, denn er hat erfahren: Hier bekomme ich zu fressen, hier geht es mir gut. Jetzt ist eine Ruhepause fällig - vorher allerdings muß das Tier, noch einmal an die Luft um sein Geschäft zu erledigen. Insgesamt gilt für die Eingewöhnungszeit: Gestalten Sie die ersten Tage möglichst wenig hektisch im Ablauf, damit das Tier sich an Ihren Rhythmus und Ihre Eigenheiten gewöhnt. Wo soll der Hund schlafen Jeder Hund braucht einen Platz, der ihm alleine gehört, ein Fleckchen, auf das er sich zurückziehen kann. Klären Sie von Anfang an, wo der Hund liegen darf und wo es ihm verboten ist. Der Schlafplatz für den Tag: Er soll in einer ruhigen zugfreien Ecke sein, in dem sich auch die Familie aufhält. Der Schlafplatz für die Nacht: Ob man den Hund mit ins Bett nimmt oder nicht, ist reine Geschmacksache. Hygienische Bedenken gibt es bei einem gepflegten und regelmäßig entwurmten Hund sicher nicht. Nur eines müssen Sie beachten: Wenn Sie ihm nicht erlauben wollen, im Bett zu schlafen, dann müssen Sie von Anfang an konsequent sein. Der süße kleine Welpe, der die ersten Wochen im Bett verbracht hat, wird auch auf dieses Recht bestehen, wenn er eine ausgewachsene Dogge ist. Die Fütterung des jungen Hundes Nach Möglichkeit sollte ein junger Hund bis etwa zum sechsten Lebensmonat drei mal am Tag gefüttert werden, da kleinere Mengen den Organismus nicht so stark belasten und deshalb bekömmlicher sind. Geben Sie dem Kleinen immer nur so viel Futter, wie er sofort und vollständig verzehrt. Hundebesitzer, die über keinerlei Erfahrung verfügen und den ersten Welpen großziehen, brauchen keine Angst zu haben ob er auch genug bekommt. Ein Hund verhungert so leicht nicht. Die Stubenreinheit Die Stubenreinheit ist wohl das wichtigste Kapitel der Welpenerziehung. Die Sauberkeit ist entscheidend für ein angenehmes Zusammenleben mit einem Hund und soll deshalb so schnell wie möglich erreicht werden. Daher ist es auch notwendig einen Welpen in der ersten Zeit ständig unter Kontrolle zu haben, da Welpen ganz furchtbar oft müssen. Wichtige Grundregel: der kleine Hund muß sich immer lösen, wenn er aus dem Schlaf erwacht und wenn er gegessen hat. Je später er am Abend nochmals an seinen Löseplatz gebracht wird, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, daß er bis morgens durchhält. Die Gesundheit Gerade junge Hunde sind anfällig für viele Krankheiten, von denen die meisten ein schlimmes Ende nehmen können. Zum Glück gibt es inzwischen die Möglichkeit der Vorsorge durch Impfungen. Normalerweise bekommt der neue Besitzer vom Züchter beim Kauf den Impfpaß des Welpen, in dem genau verzeichnet ist, welche Impfungen der junge Hund schon bekommen hat. Auch sollte der Welpe regelmässig entwurmt werden, normalerweise wurde ihr Welpe bei seinem Züchter schon 3-4 mal Entwurmt. Sie sollten diese in regelmässigen Abständen wiederholen. Einzelheiten besprechen sie am besten mit ihrem Züchter. Hier eine kleine Faustregel zum Entwurmen: Leben Kleinkinder im Haus sollten sie ihren Hund vierteljährlich entwurmen, ansonsten reicht es halbjährig. Am besten immer vor den Impfungen. Der Impfplan Staupe: 8. Woche und 12. Wochen, Wiederholungsimpfungen dann alle 1-2 Jahre Ansteckende Leberentzündung: 8. Woche, 12. Woche, Wiederholungsimpfungen dann alle 1-2 Jahre Stuttgarter Hundeseuche: 8. Woche, 12. Woche, Wiederholungsimpfung dann jedes Jahr Katzenseuche: Ab der 6. bis zur 8. Woche, Folgeimpfung 10. bis 12. Woche. Wiederholungsimpfung dann jedes Jahr Zwingerhusten: 6. Woche, 10. Woche, Wiederholungsimpfung dann jedes Jahr Tollwut: 12. Wochen oder später, Wiederholungsimpfung besprechen sie mit ihrem Tierarzt, da die neuen Impfstoffe bis zu 4 Jahre wriksam sind.
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